3. DEAGo am 07.09.2008

DIE JAGD NACH LEBEN - am Ziel vorbei?

Wohin zeigt der Wegweiser unseres Lebens; was verstehen wir unter Leben und wo ist zu finden, was wir darunter suchen? Mit diesem interessanten Satz und den 3 Schlüsselfragen, an denen sich unsere Lebensziele entscheiden (1. Wer bin ich? 2. Was kann ich? 3. Wohin will ich?), spannte Wolfgang Freitag zum 3. DEAGo während seiner Predigt den gedanklichen Bogen: von unserem Jetzt und Heute – der Multioptionsgesellschaft, in der wir leben - bis zu König David, der sich diesen Fragen schon vor ca. 3000 Jahren gestellt hat, wie wir in Psalm 39, 5 – 8 nachlesen können.

Der große König, der eigentlich alles erreicht hatte, ahnt, dass das nicht alles ist. Er kommt zum Nachdenken über die menschliche Vergänglichkeit, die Sinnlosigkeit manch menschlichen Strebens und die Orientierungslosigkeit, die uns blind machen will. Wir wissen nicht, welchen Anstoß David zum Nachdenken hatte. Vielleicht eine Lebenskrise trotz scheinbarer Erfolge oder der Tod eines nahen Menschen. Oft brauchen auch wir Anstöße um noch einmal neu und tiefer über das Leben nachzudenken oder sie kommen von ganz allein und sehr heftig durch einschneidende Ereignisse.

Unsere Zeit hier auf Erden ist kostbar und darf voller wunderbarer Erfahrungen sein. Das Leben ist schön, nicht weil wir es an bestimmten Faktoren messen, sondern weil es von seinem Erfinder – von Gott – in einen wunderbaren und viel größeren Rahmen gestellt worden ist, als wir anfänglich wahrnehmen. Gott hat es nicht begrenzt auf die Strecke zwischen Geboren werden und Sterben. Er hat das Leben – unser Leben – auf Ewigkeit angelegt. Er lädt uns ein, das Leben mit ihm zu teilen. Er lädt uns ein, ihm zu vertrauen, uns ihm anzuvertrauen – schon jetzt in diesem Leben hier.

Diese Einladung gilt immer, gilt ewig. Für diese Leben hier und für das Zukünftige, das Leben in der Ewigkeit. Wenn wir dieses große Ziel vor Augen haben, können wir den Wegabschnitten eine andere Bedeutung beimessen und müssen uns nicht mehr im Ego-Trip um uns selbst drehen. Unser Leben kann dann umso mehr von Liebe, Gerechtigkeit und Hoffnung erfüllt sein. Das Beste kommt noch. Wir sind unterwegs zum Leben. Mit Jesus, der uns dazu einlädt und der selbst das Leben ist.