9. DEAGo am 28.02.2010

GEGEN DEN TREND: Optimismus und Selbstvertrauen

Während draußen Sturmtief „Xynthia“ wütete, empfand man am Abend des 28.02.10 in der St. Jakobuskirche eine wohltuende Atmosphäre. Die Musiker Frank Döhler (Gesang) und Daniel Scheufler (Piano) stimmten mit nachdenkenswerten Texten und lebendigen Liedern auf den Gottesdienst ein.

Ein Anspiel, das negative Kurznachrichten bzw. positive Meldungen in einer 100-Sekunden-Tagesschau präsentierte, machte den allgemeinen Trend der Zeit deutlich. In einer fesselnden Predigt mit der Eröffnungsfrage "Wie kann man heutzutage optimistisch sein?" erklärte Landesjugendpfarrer Tobias Bilz am eigenen Beispiel des ungeübten Snowbordfahrers, dass Glaube nicht zwangsläufig optimistisch machen muss. Die Worte seines Sohnes "bleib doch mal locker" konnten ihn selber nicht von Angst und Furcht befreien. Erst die Erkenntnis, dass die Furcht nicht von Gott kommt, sondern dass Gottes Geist in uns ist, hat ihn lockerer werden lassen - denn "Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit" (2. Tim.1,7). Um ihn zu spüren, gibt es jedoch keine richtige Formel. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Und wenn man ihn (den Geist Gottes) nicht fühlt? Glaub es einfach! – forderte uns der Prediger auf, denn so hat es Gott verheißen. Der Geist Gottes wohnt in uns, deshalb dürfen wir optimistisch und mit Selbst- oder besser: Gott-Vertrauen unser Leben gestalten.

Die Einladung am Schluss zu Tee, Fettbemmchen und Gummibärchen ließen viele der über 100 Besucher hinterher noch bei guten Gesprächen über das Gehörte verweilen.

Bilder

Predigtausschnitt - Videoclip (ca. 8 MB)

Musikausschnitt - Videoclip (ca. 3,5 MB)