23. DEAGo am 16.03.2014

Die Signale Gottes: STOPP!

Das anheimelnde Licht der Laternen leitete die Besucher am Abend des 16. März in die Pesterwitzer Kirche, wo sie vom „Rot-Licht“ einer Ampel empfangen wurden. Michael Wendler stimmte mit nachdenkenswerten Texten auf das Thema ein und begeisterte die Zuhörer während des gesamten Gottesdienstes durch seine Vortrags- und Anbetungslieder. Die Junge Gemeinde bot in einem lustigen Anspiel, das verschiedene Wartesituationen an einer Baustellenampel aufgriff, einen amüsanten Einstieg in den ersten DEAGo der Reihe „Signale Gottes: Rot – Stopp!"
Die Moderatoren Kathrin und Peter hatten in einer Wartepause von etwa 20 Sekunden nicht etwa ihren Text vergessen, sondern wollten den Zuhörern verdeutlichen, wie unterschiedlich lange uns eine Wartezeit vorkommt, in der einfach nichts geschieht.
Wolfgang Freitag aus Radebeul machte an dem alttestamentlichen Text Jeremia 29 V. 1-11 (Das Volk Israel in Gefangenschaft) deutlich, dass Gott auch uns immer wieder „Wartezeiten“ bzw. „scheinbar ausweglose Lebenslagen“ zumutet, damit wir zum Nachdenken kommen. Nur durch diese Ernüchterung werden wir wirklich frei um zu hören, was Gott mit uns vorhat. Bei Gott gibt es keine verlorene Zeit (z.B. Krankheit, Arbeitslosigkeit, etc.). Wir sollen diese "Auszeiten" annehmen und gestalten, in denen er uns nicht allein lässt. Gott will uns begegnen! Das ist nur möglich in der Stille, wenn wir wirklich mal „stoppen“ und „anhalten“. Dann kann Segen in unser Leben fließen.
Beim anschließenden Imbiss in der angenehmen Atmosphäre der geheizten Kirche ergaben sich gute Gespräche und die Besucher nahmen die alle in rot gehaltenen Getränke- und Snack-Angebote gern in Anspruch, die das DEAGo-Team wieder liebevoll vorbereitet hatte.
Leider müssen wir die Wartezeit bis zum nächsten DEAGo am 15. Juni auf uns nehmen. Dann wird es um das Thema: Gelb – Achtung! gehen.